Menschheit quo vadis

Rettl-1868- Kilts und fashion by Simone-Attisani-Begegnung mit der Vergangenheit

Menschheit quo vadis

Gedanken zum ökologischen Fußabdruck

Welche Produkte oder Dienstleistungen kann man als verantwortungsvoller und der Nachwelt verpflichteter Konsument heutzutage noch mit ruhigem Gewissen konsumieren.

Keine Produkte aus Tierfarmen

Ja, es ist absolut verwerflich und zu verurteilen, Pelze von gequälten Kreaturen aus dubiosen Tierfarmen zu verarbeiten. Genau das tun wir bei Rettl 1868 auch nicht. Die von uns, bzw. unserem Lederschuster Charly Brandstätter verwendeten Materialien, wie Pelze und Leder werden von ihm aus alten Gebrauchsartikeln gewonnen. Er sucht und sammelt diese Stücke auf Flohmärkten. Er rettet sie sozusagen vor der Entsorgung. Also echtes Edel-Recycling. Daher setzen wir bei Rettl 1868 so es irgendwie möglich ist, auf umweltschonende und nachhaltig produzierte Rohstoffe.

Nur Baumwolle mit Gütesiegel wird verarbeitet

Ein Problem findet sich jedoch auch in der Produktion von Baumwolle. Etwa 25% der weltweit ausgebrachten Pestizide wird für die Baumwollproduktion verwendet. Das sollte allen „fashion-victims“ und „Modefreaks“ zu denken geben. Diese Pestizide zerstören Tiere und zwar eine ganze Menge. Keine Großen, medienwirksamen aber umso mehr kleine und Kleinstlebewesen die für eine intakte Umwelt immanent wichtig sind, gehen daran zu Grunde. Mit Stolz verweisen wir auf diverse Zertifikate die unsere Produzenten vorweisen können. Etwa die folgenden: Bluesign Zertifikat, OEKOTEX Zertifikat oder das STeP by OEKOTEX.

Bewusstseinsbildung für den Umgang mit Tieren

Doch zurück zum Tierleid. Prinzipiell basiert die Entwicklung der Menschheit ja auf dem Umstand fressen und gefressen werden. Beutetiere ernährten die Menschen. Aus den nicht essbaren Bestandteilen wie Haut und Knochen wurde Lederbekleidung und Werkzeug zum Überleben gefertigt. Verloren ging jedoch der Respekt und Achtung vor den Lebewesen das dem Individuum Mensch das Leben ermöglicht. Genau dieses Bewusstsein, welches bei manchen Naturvölkern noch vorhanden ist und in unseren Breiten noch bis vor gar nicht allzu langer Zeit vorhanden war, ging durch Massentierhaltung und der daraus resultierenden Anonymität verloren. Wenn heute jeder das Tier für sein Schnitzel noch selbst erlegen müsste, bin ich mir sicher das der Anteil der Vegetarier und Veganer schnell und drastisch ansteigen würde.

Rettl`t die Welt

Ich glaube, dass es wichtig ist, dass sich jeder damit auseinandersetzt und sich nach bestem Wissen und Gewissen darauf besinnt, was er denn konsumiert! Es ist ein umfangreiches Thema und ich bin offen für Information und Anregungen. Alles liebe Thomas Rettl! 

Verein gegen Tierfabriken
www.vgt.at

Die Essensretter
www.foodwatch.org



X